handy im fluss wiedergefunden

Handy im Wasser verloren in Hamburg Alstertal

Ein Handy im Wasser verloren – und über 6000 Fotos fast für immer weg. Ich bekam den Anruf und machte mich sofort auf den Weg. Die Zeit lief gegen uns.

Wie das Handy gefunden
werden konnte

Adrian kontaktierte mich, nachdem am Vortag bei einer Kanu-Tour in Hamburger Alstertal das Boot kenterte und das iPhone seiner Freundin im Wasser verschwand.

Nur rund 45 Minuten nach seinem Hilferuf traf ich mit meiner Metalldetektorausrüstung an der Unglücksstelle ein. Denn eines war klar: Niemand wusste, wie lange das Handy noch wasserdicht bleiben würde.

Vor Ort zeigte mir das Paar die ungefähre Stelle, an der das Kanu gekentert war. Ich bereitete meine Ausrüstung vor, zog meinen Neoprenanzug an und machte mich startklar für die Suche im Wasser.
Gerade auf offenen Wasserflächen ist Orientierung alles andere als einfach. Ohne feste Bezugspunkte verliert man schnell die Richtung. Deshalb konzentrierte ich mich auf die wichtigsten Hinweise von Adrian und arbeitete das Gebiet systematisch ab.
Nach einiger Zeit bekam ich schließlich ein deutliches, größeres Signal unter Wasser. Doch ein Signal bedeutet noch lange keinen Erfolg – es hätte genauso gut Schrott oder ein anderer Gegenstand sein können.

Zu diesem Zeitpunkt stand ich bereits bis zum Hals im Wasser, teilweise sogar auf Zehenspitzen. Der Boden war weich, schlammig und voller Ablagerungen, was die Bergung extrem erschwerte. Mehrfach versuchte ich, das Objekt mit meinem Sandscoop zu greifen – doch nach acht erfolglosen Versuchen musste ich umdenken.

Ich ging zurück an Land, legte meinen Bleigürtel an und bereitete mich darauf vor, abzutauchen. Der Neoprenanzug erzeugt so viel Auftrieb, dass ein Abtauchen ohne zusätzliches Gewicht kaum möglich ist.
Wieder im Wasser ließ ich mich kontrolliert auf den Grund sinken und tastete mich vorsichtig durch den schlammigen Untergrund.

Dann plötzlich: ein viereckiges Objekt in meiner Hand.
Ich tauchte sofort auf – und noch bevor ich die Oberfläche erreichte, sah ich unter Wasser ein Licht, das immer stärker wurde.
Das Handy war noch an.

Oben angekommen bestätigte sich, was ich gehofft hatte: Es war genau das gesuchte iPhone.
Rund 30 Stunden nach dem Verlust – noch eingeschaltet und äußerlich unversehrt.
Ich ging zurück ans Ufer und übergab das Handy seiner Freundin.
Die Erleichterung und Freude bei den beiden war riesig.

Besonders deshalb, weil sich auf dem Handy rund 6000 Fotos und Videos befanden, die nicht in der Cloud gesichert waren. Erinnerungen, die ohne diese Suche unwiederbringlich verloren gewesen wären.
Ein voller Erfolg.

Danke für euer Vertrauen 🙏

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